ZIEL # 02

Reduzierung der Brü­ckenbreite um 2 Meter.

Da die Innen­stadt zur „Begeg­nungs­zone“ wird, par­ken zukünf­tig auf der Rathaus­brücke keine Autos mehr. Die Rat­haus­brü­cke wird als Misch­verkehrs­fläche von Autos, Fuß­gän­gern und Rad­fahrern gleich­be­rech­tigt genutzt wer­den. Durch den Weg­fall der Geh­steige und den durch­gängig geplan­ten Asphalt­be­lag ­wird die neue Brü­cke sehr breit und und gegen­über der Krämer­brücke damit sehr domi­nant wir­ken. Des­halb for­dern wir, die Brü­cke 2 Meter schma­ler zu bauen.

 

Begrün­dung im Detail:

Für eine um ca. 2 m schma­lere Brü­cken­va­ri­ante (Gesamt­breite dann ca. 9 m) , wie bereits im Stadt­rats­be­schluss vom 15.12.2010 als Vari­an­ten­un­ter­su­chung gefor­dert, spricht:

    • die von der Stadt geplante Nut­zungs­än­de­rung (Weg­fall der Park­mög­lich­kei­ten und des Park­strei­fens auf der Rat­haus­brü­cke, Nut­zung der Rat­haus­brü­cke als Misch­ver­kehrs­flä­che mit Vor­rang für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer mit Befahr­bar­keit für KFZ nur noch für Anlie­ger, Ein­satz– und Ret­tungs­fahr­zeuge sowie — bereits ein­ge­schränkt — Lieferverkehr )
    • Ver­kehrs­be­ru­hi­gung des gesam­ten Innen­stadt­be­reichs (Begegnungszone)
    • Bes­sere Erleb­bar­keit der Krä­mer­brü­cke durch einen grö­ße­ren Abstand von Rat­haus– und Krämerbrücke
    • Mög­li­cher Erhalt der brü­cken­na­hen Bäume durch einen grö­ße­ren Abstand zu den neu zu errich­ten­den Widerlagern
    • Nied­ri­gere Baukosten
    • die von der Stadt auf der Rat­haus­brü­cke gefor­der­ten Son­der­nut­zungs­mög­lich­kei­ten im Rah­men von Stadt­fes­ten o.ä. (z.B. Ver­kaufs­stände auf der Süd­seite der Rat­haus­brü­cke) sind auch mit einer schma­le­ren Brü­cke rea­li­sier­bar, zumal sich im brei­ter wer­den­den Bereich auf der Breitstromin­sel zwi­schen Rat­haus– und Krä­mer­brü­cke wei­tere Son­der­nut­zungs­flä­chen anbieten.