Hallo!

Wir sind Menschen aus ganz Erfurt,

die ein gemein­sa­mes Inter­esse an einem gesun­den und schö­nen Lebens­raum Stadt haben. Wir den­ken, dass die­ser Lebens­raum Stadt für die Men­schen geplant und gestal­tet wer­den soll, die hier leben und wol­len uns mit Ideen und Vor­schlä­gen ein­brin­gen. Wir wol­len nicht, dass man­gel­hafte und unaus­ge­reifte Pro­jekte ohne die Betei­li­gung bzw. den Ein­fluss der Ein­woh­ner die­ser Stadt alter­na­tiv­los umge­setzt wer­den. Zusam­men­ge­führt hat uns Mitte Novem­ber 2014 ein »TA-Zeitungsartikel, der von den Neu­bau­plä­nen für die Rat­haus­brü­cke berichtete.

Auf Druck der Öffent­lich­keit fand am 15. Dezem­ber 2014 im Rat­haus
eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung statt, bei der die Bür­ger erst­ma­ls umfas­send mit der Pla­nung der neuen Brü­cke kon­fron­tiert wur­den, ohne jedoch noch etwas ändern zu kön­nen. » Wie es dazu kam, lesen Sie hier.

 

Das Fass ist voll!

DASS die marode Rathausbrücke neu gebaut oder saniert werden muß, stellen wir nicht in Frage. Aber das WIE und die Konsequenzen.

 

Die von der Stadt als alter­na­tiv­los vor­ge­stell­ten Pläne zum Neu­bau der Rat­haus­brü­cke haben aus unse­rer Sicht zwei große Nachteile:

1. Alle Bäume an der Rat­haus­brü­cke wür­den im Zuge der Bau­maß­nahme gefällt. Beson­ders bit­ter: Die vier brü­cken­na­hen, beson­ders gro­ßen und vita­len Bäume müss­ten weichen.

2. Die geplante Brü­cke ist in ihren Dimen­sio­nen ver­kehrs­tech­nisch unnö­tig und unsin­nig. Das Kon­zept „Begeg­nungs­zone“, womit eine Ver­kehrs­be­ru­hi­gung der Innen­stadt ange­strebt wird, wurde bei Ihrer Pla­nung in keins­ter Weise berücksichtigt.

Ganz kon­kret haben wir des­halb diese 3 Ziele formuliert. »

 

Wir sind viele.

In 3 Wochen über 3.200 Unterschriften

 

Zahl­rei­che Erfur­ter Bür­ger, aber auch eine Viel­zahl von Besu­chern und Tou­ris­ten der Stadt Erfurt bekun­de­ten in einem kur­zen Zeit­raum ihren Wil­len für den Erhalt aller Bäume an der Rat­haus­brü­cke. Über 3.200 Unter­schrif­ten wur­den kurz­fris­tig vor der Stadt­rats­sit­zung am 17.12.2014 gesam­melt und an Bür­ger­meis­ter Bau­se­wein übergeben.

Den Kern unse­rer Initia­tive bil­det eine kleine Gruppe Akti­ver, die Gedan­ken sam­melt, dis­ku­tiert, Fra­gen stellt und all die klei­nen Dinge tut und orga­ni­siert, die man als Bür­ger­in­itia­tive in einer Demo­kra­tie tun kann.

All diese Akti­vi­tä­ten kos­ten Zeit, Kraft und Geld. Wenn Sie unsere »Ziele als sinn­voll erach­ten, freuen wir uns über Ihre Unter­stüt­zung.» Hier steht, wie Sie uns hel­fen können.

 

Wei­ter Denken …

Wer nachhaltig sein will, muß sich Gedanken machen.

 

Die Erfur­ter Stadt­spitze schläft. Zumin­dest was das Thema „Nach­hal­tige Stadt­ent­wick­lung“ anbe­langt. Dazu gehört aus unse­rer Sicht auch und gerade das Grün in der Stadt. Wäh­rend sie bei der Ver­kehrs­ent­wick­lung erste zöger­li­che Schritte in die rich­tige Rich­tung unter­nimmt, hat sie das Thema „Grün“ über­haupt nicht auf der Agenda. Auch die Chance „BUGA 2021“ nutzt man nicht so, wie man es könnte. Inno­va­tive Kon­zepte, liebe Stadt­ver­wal­tung, sehen ande­res aus! Grün.

Laut einer » Stu­die der Com­merz­bank aus dem Jahre 2012, wel­che in den 50 größ­ten deut­schen Städ­ten den Anteil von Grün­flä­chen am Stadt­raum unter­suchte, belegt Erfurt den letz­ten (!) Platz. Ganz viele Bei­spiele von gefäll­ten alten Bäu­men in der Innen­stadt spre­chen die glei­che Spra­che. Wen wun­dert es also, wenn die Erfur­ter um jeden Baum ein­zeln kämp­fen? Ange­sichts die­ser fehl­ge­lei­te­ten Stadt­ent­wick­lung, was das Erfur­ter Grün anbe­langt, wol­len wir darum wei­ter denken.

Wir wol­len,

  • uns aktiv und kon­struk­tiv an Ent­wick­lungs­pro­zes­sen betei­li­gen, die die Erfur­ter Bür­ger und ihre Gäste ganz wesent­lich betreffen.
  • dass Stadt­pla­ner und Ver­ant­wort­li­che die ver­blie­be­nen Bäume in der Innen­stadt, das Grün in Erfurt ins­ge­samt, viel mehr, sen­si­bler und bewuss­ter in ihr Den­ken und Han­deln einbeziehen
  • dass end­lich lang­fris­tig wir­kende Ent­schei­dun­gen in Erfurt auch weit­sich­tig getrof­fen werden.

Wenn Sie das auch so sehen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.