25.06.2015 | 14 : 03 Uhr | cb


Stadtbäume

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Wie die Stadt grün bleibt.

 

Dass der Kli­ma­wan­del um Thü­rin­gen kei­nen Bogen macht, hat man in Jena erkannt. In einer wis­sen­schaft­li­chen Stu­die wird dort gerade unter­sucht, wel­che Bäume in Zukunft noch als Stadt­bäume geeig­net sind. Dabei wird gro­ßen vor­han­de­nen Bäume ein hoher Wert für das Stadt­klima beschei­nigt. In Erfurt, so scheint es, steht die­ser Erkennt­nis­ge­winn bei vie­len Ver­ant­wort­li­chen lei­der noch aus.

 

In Erfurt, dies besagt eine Aus­kunft des Gar­ten– und Fried­hofs­am­tes, führt man noch nicht mal eine Sta­tis­tik dar­über, bei wel­chen neu gepflanz­ten  Baum­ar­ten beson­ders hohe Aus­fälle zu ver­zeich­nen sind. Was in einem wirt­schaft­li­chen Unter­neh­men als Basic im Con­trol­ling zu betrach­ten wäre, lehnt man hier ab mit dem Hin­weis auf den zu hohen Auf­wand für die sta­tis­ti­sche Erfas­sung. In den ers­ten drei Jah­ren nach der Pflan­zung ist das Land­schafts­bau­un­ter­neh­men, das den Baum gepflanzt hat, für des­sen Gedeih ver­ant­wort­lich. Inso­fern seien die Aus­fall­zah­len für die Stadt unin­ter­es­sant, war die Aus­kunft des Amtes.

Und danach?

Schön, das es auch in Thü­rin­gen Bei­spiele gibt, wo man dem Thema Stadt­bäume mehr Auf­merk­sam­keit und Wich­tig­keit zuge­steht. Bleibt zu hof­fen, dass die Erfur­ter wenigs­tens der Jenaer Stu­die ihre Auf­merk­sam­keit schenken.

Hören Sie hier den kom­plet­ten Bei­trag zur Stu­die aus Jena.