Argument 5

Bäume – Alle können erhalten werden!

 

Originalentwurf von Büro Sobeck und Rehwaldt Landschaftsarchitekten mit Erläuterungen der Bürgerinitiative

Ansicht in ca. 30–50 Jah­ren
Ori­gi­nal­ent­wurf von Büro Sobeck und Reh­waldt Land­schafts­ar­chi­tek­ten mit Erläu­te­run­gen der Bürger­initiative » Link zum Original

Auswirkungen des bisherigen Entwurfs für die Bäume Foto: Gobsch

Aus­wir­kun­gen des bis­he­ri­gen Ent­wurfs für die Bäume
Foto: Gobsch

Würde der Ent­wurf der Archi­tek­ten umge­setzt, wür­den alle neun Bäume gefällt wer­den. Beson­ders die vier brü­cken­na­hen gro­ßen Bäume müß­ten wei­chen, da der Abbruch der Wider­la­ger ihre Wur­zeln beschä­digt. Doch auch die Begeh­bar­ma­chung der Insel macht eine Fäl­lung der dor­ti­gen Bäume aus Sicher­heit­grün­den notwendig.

Das die Insel im Falle einer Begeh­bar­keit nicht mehr lange grün bliebe ist jedem klar, der die Ver­hält­nisse auf der Nord­seite der Krä­mer­brü­cke kennt. Dem hohen Nut­zungs­druck hat die Gras­flä­che nicht stand­hal­ten kön­nen. Die Stadt ist des­halb gerade dabei, auch sie mit Pflas­ter zu ver­sie­geln. Lärm, Müll­pro­bleme, sowie zuneh­men­der Van­da­lis­mus wären die rea­lis­ti­schen Begleit­er­schei­nung einer Inselöffnung.

Zu dis­ku­tie­ren ist des­halb, ob eine Öff­nung der Insel wirk­lich das ist, was die Erfur­ter Bür­ger möch­ten. Vor­aus­set­zung für diese Ent­schei­dung ist jedoch, dass die Kon­se­quen­zen den Bür­gern auch bekannt sind. Dass eine Haus­halts­be­fra­gung, wie auf der Stadt­rats­sit­zung  am 17.12.2014 beschlos­sen, dafür der rich­tige Rah­men ist, zwei­feln wir an.