Argument 4

Brückenbreite – Schmaler macht Sinn.

 

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Um die süd­li­che Krä­mer­brü­cke tat­säch­lich bes­ser erleb­bar zu machen, müs­sen wir uns mit der Per­spek­tive beschäf­ti­gen, die von den meis­ten Betrach­tern gese­hen wird. Und das ist nicht der Blick vom Jun­ker­sand aus gese­hen, son­dern die Nah­sicht, wenn man auf der Rat­haus­brü­cke steht. Nahezu alle Besu­cher betrach­ten sinn­vol­ler­weise die Süd­seite der Krä­mer­brü­cke von der Rat­haus­brü­cke aus!

Wenn man hier das Ver­hält­nis zwi­schen den bei­den Brü­cken zuguns­ten der Krä­mer­brü­cke ver­bes­sern möchte, sollte die neue Rat­haus­brü­cke unbe­dingt 2 Meter schma­ler gebaut wer­den und um diese Breite von der Krä­mer­brü­cke abge­rückt wer­den. Dies würde mehr Raum und auch grö­ßere Was­ser­flä­chen zwi­schen die Brü­cken brin­gen. Die Krä­mer­brü­cke würde deut­lich frei­ge­stellt, die Erleb­bar­keit wirk­lich erhöht.

Durch das Abrü­cken wird das Gefälle zwi­schen Rat­haus­brü­cke und Boden unter der Krä­mer­brü­cke gerin­ger. Dadurch würde z.B. eine breite Frei­treppe zwi­schen den bei­den alten Bäu­men mög­lich, die zum Unter­que­ren der Krä­mer­brü­cke ein­läd. Auf sel­bi­ger könnte man auch schön sit­zen und ver­wei­len. Es wäre ein guter Ort, um Erfurts Wahr­zei­chen in Ruhe zu betrach­ten, wäh­rend einem die Sonne den Rücken wärmt.