Argument 2

Widerlager – Die Position der Brückenfundamente als  Schlüssel zur Lösung.

 

All diese opti­schen Ver­zer­run­gen wur­den vor­ge­nom­men, um die kon­struk­tive Idee der Pla­nung, näm­lich das „Ein­rü­cken“ der Wider­la­ger (Brü­cken­fun­da­mente) in Rich­tung Insel­mitte, dem Auf­trag­ge­ber schmack­haft zu machen. Mit die­ser Konstruk­tion wurde dem Erfur­ter Stadt­rat und der Ver­wal­tung ein nahezu schwe­ben­der Steg mit viel Durch­blick auf 5 Bögen (!) der Krä­mer­brü­cke vorgegaukelt.

Originalentwurf von Büro Sobeck und Rehwaldt Landschaftsarchitekten mit Erläuterungen der Bürgerinitiative

Ansicht in ca. 30–50 Jah­ren
Ori­gi­nal­ent­wurf von Büro Sobeck und Reh­waldt Land­schafts­ar­chi­tek­ten mit Erläu­te­run­gen der Bürger­initiative » Link zum Original

Position der Widerlager Foto: Gobsch

Posi­tion der Wider­la­ger
Foto: Gobsch

Auf dem Foto ist jedoch ein­deu­tig erkenn­bar, daß die Unter­kon­struk­tion der Rat­haus­brü­cke für die Wir­kung der Krä­mer­brü­cke voll­kom­men irre­le­vant ist! Zumal sich diese Ansicht nur als klei­ner, weit ent­fern­ter Aus­schnitt vom Jun­ker­sand aus wahr­neh­men läßt. Dar­über hin­aus ver­de­cken Ter­ras­sen die ent­spre­chen­den Berei­che, die ohne­hin im tie­fen Schat­ten unter der nied­ri­gen Brü­cke ver­schwin­den werden.

Die im Archi­tek­ten­ent­wurf unter der nied­ri­gen Brü­cke enste­hen­den Berei­che wur­den als natur­na­hes Ufer beti­telt. Wir den­ken, „Dreck­fan­ge­cken“ for­mu­liert es besser.

Fazit: Die auf­wen­dige Ver­set­zung der Wider­la­ger zur Insel­mitte ist über­flüs­sig, da die gewünschte Wir­kung, einer schwe­ben­den Brü­cke, nicht wahr­nehm­bar sein wird.