Argument 1

Proportionen – optische Täuschungen

 

5 Brü­cken­bö­gen der Krä­mer­brü­cke sol­len laut Ent­wurf der Archi­tek­ten sicht­bar sein. In Wahr­heit sind es aber nur 2 Bögen und 2 halb­ver­deckte. Wei­ter­hin wur­den diverse Ter­ras­sen im Was­ser kur­zer­hand weg­re­tu­schiert oder ver­kürzt dar­ge­stellt. Mit die­ser Opti­mie­rung der Pro­por­tio­nen täuscht man dem Betrach­ter eine Wahr­neh­nung von Brü­cke und Fluß­lauf vor, die nicht der Rea­li­tät entspricht.

Ansicht in ca. 30–50 Jahren Originalentwurf von Büro Sobeck und Rehwaldt Landschaftsarchitekten mit Erläuterungen der Bürgerinitiative » Link zum Original

Ansicht in ca. 30–50 Jah­ren
Ori­gi­nal­ent­wurf von Büro Sobeck und Reh­waldt Land­schafts­ar­chi­tek­ten mit Erläu­te­run­gen der Bürger­initiative » Link zum Original

Der Ent­wurf sug­ge­riert, daß die Brü­cke beid­seits der Insel in über­gro­ßer Länge wahr­ge­nom­men wird und sogar ein Durch­blick unter Rat­haus­brü­cke und Krä­mer­brü­cke mög­lich ist. Ein Abgleich mit der Rea­li­tät zeigt, dass wenn über­haupt, nur ein wesent­lich klei­ne­rer Teil sicht­bar sein wird und die Durch­sicht unter der Brü­cke voll­kom­men illu­so­risch ist.

Januar 2015: Ansicht vom Junkersand zeigt tatsächliche Sichtbarkeit Foto: Gobsch

Januar 2015: Ansicht vom Jun­ker­sand zeigt tat­säch­li­che Sicht­bar­keit
Foto: Gobsch